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Würmer

Würmer sind weltweit verbreitet: Hunderte verschiedener Arten sind bekannt und einige davon können als Parasiten im Körper von Katze und Hund leben und ihnen dadurch Schaden zufügen. Gerade für Katzen mit Freilauf ist die Wahrscheinlichkeit eines Wurmbefalls hoch. Hier erfährst du, wie du deine Samtpfote wirksam vor den gefährlichen Parasiten schützen kannst.

Würmer: So steckt sich die Katze an

Hierzulande kommen bei Katzen vor allem drei Arten von Würmern vor, nämlich Spulwürmer, Hakenwürmer und Bandwürmer. Bandwürmer gelangen über wilde Beutetiere wie Mäuse oder Vögel in den Organismus der Katze. Mit Spul- und Hakenwürmern können sich bereits kleine Kätzchen über die Muttermilch bei ihrer Mutter anstecken. Ältere Katzen nehmen die Wurmeier hingegen aus der Umgebung auf, denn befallene Tiere scheiden diese kontinuierlich über ihren Kot aus. Da Wurmeier erstaunlich widerstandsfähig sind, können sie selbst nach Monaten oder sogar Jahren noch ansteckend sein und in der Zwischenzeit durch Tier und Mensch weitergetragen und verbreitet werden. Es ist deshalb ein großer Irrtum, dass reine Wohnungskatzen sich nicht mit Würmern infizieren können: Infektiöse Eier gelangen über die Schuhe und die Fußmatte problemlos auch in die Wohnung hinein.

Warum schaden Würmer meiner Katze?

Nachdem das Wurmei von der Katze aufgenommen wurde, entwickelt es sich in deren Körper zu einem ausgewachsenen Wurm. Manchmal findet die gesamte Entwicklung im Darm statt, einige Würmer, beziehungsweise ihre Larven, dringen aber auch tiefer in den Organismus ein und schädigen dabei innere Organe wie Leber und Lunge. Doch auch fertig entwickelte Würmer, die im Darm der Katze ansässig sind, können noch erhebliche Schäden verursachen: sie ernähren sich vom Nahrungsbrei, Blut und Gewebe ihres Wirtes und entziehen ihm hierdurch wichtige Nährstoffe. Besonders bei kleinen Kätzchen kann dies zu gesundheitlichen Problemen wie Mangelerscheinungen, Abmagerung, Entwicklungsstörungen oder Blutarmut führen. Daher ist es wichtig, seinen Stubentiger so gut wie möglich vor einem Wurmbefall zu schützen.
Dies gilt umso mehr, da viele Würmer sich nicht nur im Körper der Katze wohl fühlen, sondern sich auch im Menschen weiterentwickeln und zu entsprechenden Erkrankungen führen können. Gelangen beispielsweise die Eier bestimmter Spulwurmarten in unseren Darm, können die Larven auch bei uns in andere Gewebe wandern und insbesondere im Gehirn, den Nervenbahnen und den Augen ernsthafte Schäden verursachen.

Regelmäßige Wurmkuren schützen Katze und Mensch

Leider gibt es keine sichere Möglichkeit, eine Infektion mit Wurmeiern von vorneherein zu verhindern. Allerdings kannst du mit einigen einfachen Maßnahmen dein Tier wirksam vor Schäden durch den Parasiten schützen und das Ansteckungsrisiko für andere Tiere, dich und andere Menschen verringern. Beispielsweise ist es ratsam, den Katzenkot im Garten und in der Katzentoilette täglich einzusammeln und in einem verschlossenen Beutel zu entsorgen.
Du bist mit deiner Katze außerdem auf der sicheren Seite, wenn du sie regelmäßig durch den Tierarzt auf einen Wurmbefall untersuchen, beziehungsweise gegen diesen behandeln lässt. Für reine Hauskatzen ist es in der Regel ausreichend, ein- bis zweimal jährlich eine Kotprobe einzusammeln. Für freilaufende Katzen empfehlen Experten hingegen eine monatliche Entwurmung. Das klingt möglicherweise zunächst viel, tatsächlich sind Würmer jedoch in der Umgebung extrem weit verbreitet – auch wenn man mit dem bloßen Auge meist keine Spuren von ihnen entdecken kann. Das Ansteckungsrisiko für Freigänger-Katzen ist somit sehr hoch.
Eine Kotuntersuchung ist häufig eine gute Alternative zu einer Wurmkur, allerdings lässt sich ein Befall damit nicht mit absoluter Sicherheit feststellen, da in einer einzelnen Kotprobe auch einmal keine Eier enthalten sein können. Eine Sammelkotprobe über drei Tage bietet hier mehr Sicherheit. Einen absoluten Schutz bietet jedoch tatsächlich nur eine regelmäßige Wurmkur. Für Hausmittel wie Knoblauch zur Wurmbekämpfung gibt es hingegen keinen wissenschaftlichen Nachweis, sie sind daher nicht zu empfehlen. Nur regelmäßiges Entwurmen mit dafür geeigneten Medikamenten kann deine Katze wirksam vor einem Wurmbefall schützen.

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